Wohnungsbaugesellschaft – Bau und Verwaltung von Mietwohnungen

Die Nachfrage nach Wohnraum ist durch den Bevölkerungszuwachs stark gestiegen. Vor allem Großstädte kommen mit dem Wohnungsbau kaum hinterher. Neben privaten Vermietern bieten Wohnungsbaugesellschaften und Wohnungsbaugenossenschaften Mietwohnungen in unterschiedlichen Preissegmenten an. Wer eine Wohnung sucht, meldet sich schriftlich, telefonisch oder online dort an und bekommt Bescheid, sobald eine passende Wohnung frei ist. Zudem bieten sie ihre Objekte auf den bekannten Immobilienportalen an. Neben Wohnungen vermieten Wohnungsunternehmen auch Garagen und Stellplätze, Gästewohnungen, Gewerbe- sowie Partyräume. Außerdem sind sie für die Bewirtschaftung und Verwaltung ihrer Objekte zuständig.


Wohnraum dringend gesucht

Dank des starken Bevölkerungszuwachses ist der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum deutlich gestiegen, wodurch auch Wohnbaugesellschaften auf dem Vormarsch sind. Vor allem in Ballungsräumen, wo es die Menschen größtenteils aus beruflichen Gründen hinzieht und Wohnraum dementsprechend knapp ist, profitieren Wohnungsunternehmen von der hohen Nachfrage und guten Renditechancen, wodurch sie ihre Objekte oft günstiger anbieten können als private Vermieter.


Wohnungen für verschiedene Ansprüche

So verschieden Menschen sind, so unterschiedlich sind ihre Ansprüche an ein Eigenheim. Das berücksichtigen auch die Wohnungsbaugesellschaften, weshalb das Angebot an Mietwohnungen vielfältig ist. Studierende, Berufsanfänger, junge Familien und Alleinerziehende benötigen günstigen Wohnraum. Dementsprechend haben einige Wohnungsunternehmen die Rubrik "Junges Wohnen" in ihr Programm aufgenommen. Hier gibt es beispielsweise günstige Angebote für Studierende und Auszubildende. Senioren haben andere Ansprüche an ihre Mietwohnung. So muss die Wohnung barrierefrei und ein Fahrstuhl im Hausflur vorhanden sein. Zudem haben manche Wohnbaugesellschaften Angebote für Mehrgenerationenwohnen in ihr Portfolio aufgenommen. Hier leben Senioren, Studierende und Familien zusammen, ohne auf ihren individuellen Wohnkomfort verzichten zu müssen.


Unterschied: Wohnungsbaugesellschaft und Wohnungsbaugenossenschaft

Egal ob öffentlich, kirchlich oder Wohnungsbaugenossenschaft - der soziale Gedanke steht bei den meisten öffentlichen Vermietern im Vordergrund. Die Menschen benötigen bezahlbaren Wohnraum, und das nicht nur in der heutigen Zeit. So wurden die ersten Wohnbaugesellschaften bereits im 19. Jahrhundert gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg schossen Wohnungsunternehmen wie Pilze aus dem Boden. Wohnbaugesellschaften und Wohnungsbaugenossenschaften ähneln sich in der sozialen Grundausrichtung, unterscheiden sich allerdings in der Organisation. Um eine Wohnung bei einer Genossenschaft zu bekommen, ist eine kostenpflichtige Mitgliedschaft erforderlich, für die Mitglieder Wohnraum der Genossenschaft sowie kommunale Dienstleistungen erhalten. Eventuelle Überschüsse werden für die Erhaltung des Eigentums genutzt. Wer eine Wohnung bei einer Wohnbaugesellschaft mieten möchte, muss nicht Mitglied werden. Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen öffentlichen und kirchlichen Trägern und freien Unternehmen. So arbeitet eine unabhängige Wohnbaugesellschaft rein kaufmännisch, während bei öffentlichen und kirchlichen Unternehmen der Wohnungsbau im Vordergrund steht.


Daran erkennt man eine gute Wohnbaugesellschaft

Generell sollte ein Wohnungsunternehmen durch guten Service überzeugen. Doch leider ist dies heute nicht immer der Fall. Bei einem seriösen Unternehmen hat das Wohl der Mieter oberste Priorität. So stellt es einen kompetenten Hausmeister, der sich um die Pflege der Grünanlagen kümmert und notwendige Reparaturen durchführt. Oft wirken Wohnbaugesellschaften vor der Unterzeichnung eines Mietvertrags seriös, zeigen später aber ihr wahres Gesicht. Vergleichsportale im Internet können Aufschluss über die Qualität des Unternehmens geben, aber auch Gespräche mit Stakeholdern, die sich bei den Mietern vor Ort informieren.

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Häusliche Gesundheitspflege: Hier bekommst Du die Infos

Wer schon einmal einen kranken Angehörigen Zuhause betreut und gepflegt hat, der weiß genau, mit wie viel Mühe, Zeit und Sorge das verbunden ist (bzw. verbunden sein kann). Und der weiß auch, wie wichtig es ist, gut informiert und vorbereitet in das "Projekt Pflege" zu gehen. Auf diesem neuen Blog wird sich Zukunft alles um das Thema "Häusliche Gesundheitspflege" drehen und wie man damit als Angehörige*r umgehen kann. Ihr werdet viele wertvolle Tipps, Informationen und "echte" Erfahrungsberichte bekommen. Selbstverständlich könnt Ihr auch Fragen stellen, von Euren eigenen Erfahrungen berichten und Euch mit den anderen Leser*innen angeregt darüber austauschen. Hoffentlich werdet Ihr diesen Blog als sehr hilfreich und anregend empfinden und ihn immer wieder gerne besuchen!

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