Was pflegende Angehörige wissen sollten

Wenn plötzlich ein Angehöriger, sei es der Partner, ein Elternteil oder das Kind chronisch krank wird oder durch einen Unfall oder einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Reanimation nicht mehr in der Lage ist, sein Leben allein und selbständig zu meistern, dann kommt häufig der pflegende Angehörige ins Spiel. Der Pflegebedürftige möchte in den meisten Fällen und soweit möglich, in den eigenen vier Wänden bleiben und sich dort versorgen lassen. Dies kann von professionellen Pflegekräften oder Privatpersonen umgesetzt werden.
Der Gesetzgeber grenzt jedoch pflegende Angehörige von professionellen Berufsgruppen ganz deutlich ab. Dabei ist natürlich auch zu bedenken, dass eine private Pflegeperson oft rund um die Ihr zur Verfügung steht, was auch sehr häufig notwendig ist. Dies kann durch eine ambulante professionelle Pflegekraft wie von der Tagespflege in Hannover GmbH gar nicht umsetzten. Daher treten nicht selten aus der unmittelbaren Umgebung Personen ein, um die Pflege in Vollzeit zu übernehmen. Da diese Situation sehr oft aus heiterem Himmel und plötzlich eintrifft, bleibt dem Angehörigen auch nicht viel Zeit zum Überlegen, da er handeln muss. Der Pflegebedürftige benötigt seine Hilfe und da lassen die meisten alles stehen und liegen und helfen. Am Anfang sind sich die Angehörigen sicher oft nicht bewusst wie lange diese Situation anhalten wird, aber nicht selten geht dies über viele Jahre. In dieser Zeit stellt der pflegende Angehörige sein eigenes Leben und seine Gesundheit völlig hinten an.
Die Aufgaben sind sehr Umfangreich. Der Pflegebedürftige benötigt in der Regel Hilfe bei der täglichen Grundpflege und muss bei der Körperpflege unterstützt werden. Er benötigt Hilfe bei der Ernährung, sei es schon bei der Zubereitung der Speisen oder er ist sogar auf Füttern angewiesen. Auch diverse organisatorische Dinge, wie Einkäufe, Post und Bankangelegenheiten sind von dem pflegenden Angehörigen zu erledigen. Die neue und plötzlich eingetretene Situation ist für den Pflegenden eine sehr große Herausforderung und nicht selten eine gesundheitliche, zeitliche, emotionale, soziale und finanzielle Belastung.

Sie erhalten daher eine Vielzahl an Unterstützungen. Diese sind allerdings je nach Bundesland in Deutschland etwas unterschiedlich. Zum einen bekommt der Pflegebedürftige je nach Schwere seiner Krankheit monatlich ein Pflegegeld als finanzielle Unterstützung. Des Weiteren gibt es für die Angehörigen diverse Pflegekurse und sogar eine Urlaubsvertretung.

Es gibt auch Zuschüsse, um das Wohnungsumfeld entsprechend anpassen zu lassen. Wenn ein Angehöriger eine pflegebedürftige Person wenigstens 10 Stunden in der Woche an mindesten zwei Tagen pflegt stehen ihm soziale Sicherungen zu. Die Pflege durch einen Verwandten zählt zu den wichtigsten Versorgungsformen. Ohne den Einsatz dieser Menschen wäre die Bewerkstelligung der Pflegesituation überhaupt nicht zu bewältigen. Die Zahl der Pflegebedürftigen wird in den kommenden Jahren auch weiter ansteigen.

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Häusliche Gesundheitspflege: Hier bekommst Du die Infos

Wer schon einmal einen kranken Angehörigen Zuhause betreut und gepflegt hat, der weiß genau, mit wie viel Mühe, Zeit und Sorge das verbunden ist (bzw. verbunden sein kann). Und der weiß auch, wie wichtig es ist, gut informiert und vorbereitet in das "Projekt Pflege" zu gehen. Auf diesem neuen Blog wird sich Zukunft alles um das Thema "Häusliche Gesundheitspflege" drehen und wie man damit als Angehörige*r umgehen kann. Ihr werdet viele wertvolle Tipps, Informationen und "echte" Erfahrungsberichte bekommen. Selbstverständlich könnt Ihr auch Fragen stellen, von Euren eigenen Erfahrungen berichten und Euch mit den anderen Leser*innen angeregt darüber austauschen. Hoffentlich werdet Ihr diesen Blog als sehr hilfreich und anregend empfinden und ihn immer wieder gerne besuchen!

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